Apples neues Produkt: iNervensäge

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Apple nervt – Teil 1

Apple schickt sich offensichtlich an, das neue Microsoft zu werden, zumindest was den Nerv-Faktor angeht. Ich weiss ja, es sieht toll aus, wenn man bei den Keynotes sagen kann, dass bereits 4 Wochen nach Erscheinen des Updates 80% der Geräte auf der neuen OS Version sind. Nun scheinen die Nutzer bei iOS 10 etwas zurückhaltender in ihrem Updateverhalten zu sein, denn Apple selbst spricht derzeit nur von ca. 54%.
Ist das der Grund, weshalb mein iPad mich jeden Morgen mit einem Updatehinweis nervt?
Nun, der Grund ist wohl eher, dass man sich bei Apple jetzt abgeguckt hat, wie Microsoft die Nutzer zu Updates nötigt. Man läd das Updatepaket ohne Nachfrage beim Nutzer einfach schon mal im Hintergrund. Da liegt es dann im Speicher und möchte installiert werden. Installier mich! Jetzt! Bitte Bitte! Vielleicht möchte ich es aber nicht installieren!

Versteht mich nicht falsch, ich gehöre üblicherweise zu den ersten, die ihr Gerät updaten. Mein iPad ist aber etwas älter (4. Generation) und dient mir ausschließlich zum Lesen von Webseiten und als Kofferradio-Ersatz (mit der Deutschlandfunk App [1] ). Ich musste schon beim Update auf iOS 9 feststellen, dass das Gerät langsamer wurde. Gut kann ich mich noch erinnern, wie das iPhone 4 durch das Update auf iOS 7 quasi unbenutzbar langsam wurde, das 4S hat es dann mit iOS8 erwischt. Ich brauche die neuen Features nicht [2], ich will mein Gerät nicht updaten. Ich habe jetzt mal das Update gelöscht, wie hier unter Lösung 1 beschrieben. Hoffentlich hab ich jetzt Ruhe.

[1] So etwa das Schlimmste an App Design, was man sich vorstellen kann, quasi ein UI-Super-GAU: Die App des Deutschlandfunk. Immerhin: Auf Knopfdruck kommt “Radio” aus dem iPad…

[2] Mir ist bewusst, dass ich damit auch keine Sicherheitsupdates mehr von Apple bekomme. Für’s Protokoll: Ich prangere das hiermit an …