#eh16 – was haben wir gelernt?

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Das Easterhegg ist der “kleine Kongress” des Chaos Computer Clubs, und findet jedes Jahr an Ostern an wechselnden Orten statt. Vor 2 Jahren war Stuttgart an der Reihe, und da das ja vor meiner Haustüre lag, wurde dies mein erster Chaos-Event – jedoch nicht der letzte. Ich hatte quasi Blut geleckt …
“Heuer” also Easterhegg in der wunderschönen Stadt Salzburg, in den Räumen der ARGE-Kultur, wo sich auch der Salzburger Hackerspace befindet, die Heimat des Salzburger Chaostreffs. Zugegeben, im Hackcenter war ich so gut wie nicht, da war es mir zu duster, obwohl ich sonst durchaus zu den Nachtschattengewächsen gehöre. Dafür gabs eine schöne Ecke am Gang zwischen Infodesk und der ARGE eigenen Gastronomie, die zwischen den Vorträgen in lichtdurchfluteter Atmosphäre zum Reden, Essen und “am Blog schreiben” einlud.
An Vorträgen gabs natürlich auch wieder wieder Hochkarätiges. Auch wenn ich jetzt nicht direkt plane, einen eigenen Mailserver aufzusetzen, hab ich mir als erstes mal den Vortrag zum Thema “E-Mail – Hässlich, aber es funktioniert” von MacLemon und Leyrer angesehen. Was soll ich sagen, die beiden haben Unterhaltungswert und ich hab einiges zum Thema DNS erfahren, was mich auch gleich darauf brachte, dass ich ja noch das Durcheinander in der DNS-Konfiguration meiner beiden Domains in Ordnung bringen wollte. Martin war dann auch so nett, mir da gleich noch etwas Nachhilfe zu geben und das Konzept eines CNAME Records näher zu bringen.
Weitere Highlights waren dann noch die Vorträge zur zeitgemäßen Webserver-Konfigurierung und der Einstieg in tmux (Fenster im Fenster im Fenster …) und natürlich die Karaoke-Show, ebenfalls von den beiden oben genannten organisiert. Immer wieder interessant auch die Vorträge von starbug zum Thema Chiphacking und Biometrie. Auf dem eh16 nun ein unterhaltsamer, wenn auch ernüchternder Beitrag zu den aktuell verfügbaren Sicherheits-/Authentifizierungsverfahren Passwort, Hardware-Token und biometrischen Verfahren. Quasi ein Abriss von starbugs Arbeiten der letzten Jahre.
Last not least muss ich die Design Horror Präsens Show erwähnen, ein herrlich amüsantes Potpourri aus Designfails und Fettnäpfchen “jenseits und dieseits des Cyberspaces”.
Daneben gab es jede Menge anderer Aktivitäten, an denen ich selbst nicht teilgenommen habe, die aber sicher auch eine Menge Spaß gemacht hätten, sei es der Bau von Shitty Robots oder die Lets Netz Sondersendungen, die jeweils um Mitternacht aufgenommen wurden und manches mehr.

PS: Das nächste Easterhegg steht dann unter dem Motto: Erbarme – zu spät – die Häckä’ komme …
–> Easterhegg 2017 – and the winner is: CCC-FFM